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Corpus der barocken Deckenmalerei
in Deutschland (CbDD)

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Aktuelles

Die Forschung muss weitergehen

In der Corona-Krise arbeitet das Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland als verteiltes, digitales Projekt weiter. Mit Videokonferenzen, digitalen Messenger und Arbeitsverwaltung verständigt sich das Team und plant die Zusammenarbeit. Unserer Ziel ist es, die Publikationsplattform, die einen neuartigen, digitalen Zugang zum Kulturerbe der Bundesrepublik Deutschland ermöglichen wird, so schnell wie möglich bereitzustellen. 

Ein Dankeschön für das Lob aus Cambridge

Dr. Aleksandra Koutny-Jones vom Institute of Continuing Education (ICE) der Universität Cambridge lobt während der Corona-Krise auf Twitter das englischsprachige Angebot unserer Homepage. 

"In die Freiheit entlassen. Tiepolo und die Deckenmalerei"

 

Der Vortrag von PD Dr. Matteo Burioni fand am 27.02. als Sonderveranstaltung zu der Ausstellung Goya, Fragonard, Tiepolo - Die Freiheit der Malerei in der Hamburger Kunsthalle statt.  

 

Link zur Veranstaltung hier

Tiepolo und die Deckenmalerei: Vortrag von Prof. Dr. Stephan Hoppe und PD Dr. Matteo Burioni

Im Rahmen der aktuellen Tiepolo - Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart findet am Samstag auch der Studientag ganz im Zeichen des Künstlers statt: 

Tiepolo und seine Welt: Studientag und Podiumsgespräch

Tiepolos Malerei eröffnet Bildräume voller Licht und Farbe. Doch in welchen Welten bewegte sich der Künstler selbst? Renommierte Forscher aus der Kunst- und Musikgeschichte eröffnen neue Perspektiven auf Tiepolos Leben und Arbeiten. Die fantasievollen Bilderfindungen des Künstlers werden ebenso beleuchtet wie die Musik, die ihn in Venedig und Würzburg begleitete. Ein weiterer Beitrag deckt die Spuren Tiepolos in Deutschland auf, die bis ins Schloss Ludwigsburg reichen. Im abschließenden Künstlergespräch geht es um die Frage nach der Modernität Tiepolos: Was können uns seine Bilder heute noch sagen? 

Samstag, 25. Januar 2020, 13-17 Uhr 

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Einladung zum Salon Sophie Charlotte in Berlin

Weltbilder: Das ist das Thema des diesjährigen Salon Sophie Charlotte in Berlin, organisiert von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und auch das Corpus der barocken Deckenmalerei ist vertreten. Mehr Infos unter https://salon.bbaw.de/home/

Samstag, 18. Januar 2020, 18-24 Uhr

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Ankündigung: Auftritt des CbDD im BR-Film

Der Film des Bayerischen Rundfunks über Langzeitforschung wird am Montag, den 2. Dezember um 20:15 auf ARD alpha ausgestrahlt. Das Corpus der barocken Deckenmalerei Deutschlands durfte als Akteur in der Dokumentation mitwirken und gibt spannende Einblicke in den Arbeitsalltag eines kunsthistorischen Forschungsprojektes in einer digitalen Welt.

Jetzt in der BR-Mediathek: Wissenschaft mit langem Atem - Was bringt Langzeitforschung?

Vortrag: Dr. Heiko Laß: „Ehre sei Gott in der Höhe“ – Die Weihnachtsgeschichte in der barocken Deckenmalerei in Deutschland

An den Decken zahlreicher Kirchen und Klöster finden sich unterschiedliche Szenen und Darstellungsformen der Weihnachtsgeschichte. Gerade die Anbetung der Hirten sowie der Hl. Drei Könige waren in der Frühen Neuzeit beliebte Motive. Manchmal ist es tiefe Nacht und nur wenige Personen sind zu erkennen, teilweise ist es aber taghell oder es drängen sich am Himmel geradezu Engelsscharen und auf der Erde Menschenmassen. Aber auch die Verkündigung oder die Darbringung im Tempel sind von den Künstlern immer wieder an Wände und Decken gemalt worden. Passend zur Jahreszeit führt Dr. Heiko Laß, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Corpus der barocken Deckenmalerei, anhand verschiedenster Beispiele durch die Weihnachtsgeschichte.

Montag, 2. Dezember 2019, 19:30 Uhr

Rittersaal auf der Wasserburg

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Laura Albers im FAZ-Interview

Unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Laura Albers führt durch die Residenz Ellingen in Franken und stellt dabei ihr Dissertationsprojekt vor, das im Rahmen des Forschungsprojektes „Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland“ an der LMU München unter Betreuung von Prof. Dr. Stephan Hoppe entsteht. Die FAZ hat sie bei ihrem Rundgang begleitet. 

Das ganze Interview "Wie malte man gute Kriege?" finden Sie hier.   

Budapest und Warschau – Vorträge von Dr. Angelika Dreyer

Dr. Angelika Dreyer wird in Budapest im Rahmen des vom 31. Mai bis 2. Juni stattfindenden internationalen Workshops „Neue Forschungen zur barocken Deckenmalerei“ und dem jährlichen Treffen der Baroque ceiling painting group of central Europe (BCPCE) einen Vortrag zu „Akademischen Reformen und barocker Freskomalerei“ halten. Nähere Informationen finden Sie hier.

Am 5. Juni folgt der Vortrag zur „Katholischen Aufklärung und ihre Reflexion in der visuellen Kultur der barocken Deckenmalerei in Süddeutschland“. Dr. Angelika Dreyer wird hier im Zuge der „Internationalen Methodenkonferenz“ an der Universität von Warschau sprechen.
Nähere Informationen finden Sie hier.

Barocke Architektur in 3D

Lehrkräfte stellen sich digitalen Unterrichtsmethoden in der Kunst

Am 17.11.2018 bot der doko18 in München den Vortrag und Workshop „KLÄREN – Digitale Medien nutzen – 3D-Modellierung des Klärens und (Nach-)Gestaltens barocker Architektur“ im Rahmen der von Dr. Barbara Lutz-Sterzenbach und
Prof. Dr. Frank Schulz moderierten Sektion III: Rezeptionsangebote an. Die Referentinnen PD Dr. Ute Engel (LMU, Institut für Kunstgeschichte) und Dr. Karin Guminski (LMU, Institut für Kunstpädagogik, Kunst und Multimedia) berichteten zu Beginn von ihrem gemeinsamen Seminar, in dem sie mit Kunstgeschichts- und Kunst und Multimedia Student*innen die Kammerkapelle der Kurfürstin im Schloss Schleißheim virtuell in 3D nachgestellt hatten. Dazu fotografierten die Studierenden den Raum vor Ort und rekonstruierten ihn später mit verschiedener Software am Computer. Das Ergebnis wurde im LRZ in der CAVE präsentiert, einem Raum mit 5-seitigen Projektionen, der die Kapelle für Betrachter*innen mithilfe einer speziellen Brille dreidimensional darstellte.

Nach dem Bericht wurden in einer offenen Diskussionsrunde viele interessierte Fragen zur Einsetzbarkeit von 3D-Modell-Technik gestellt. Welche neuen Erkenntnisse der Kunstgeschichte ergeben sich aus dieser Möglichkeit? Welche perspektivischen Unterschiede entstehen in einer virtuellen Ansicht im Gegensatz zur Analogen? Wie kann es Schüler*innen wirklich einen leichteren Zugang zu alten Bau- und Kunstwerken bieten? Und wie können Schüler*innen selbst ein 3D-Abbild erschaffen?

Die letzte dieser Fragen wurde abschließend im Rahmen des Workshops beantwortet. Die ehemaligen Kunst- und Multimedia Student*innen Elisabeth Mayer und Kristian Weinand erklärten den Lehrkräften wie man schon mit einer Handykamera und dem für Lehreinrichtungen kostenlosem Programm „Autodesk Recap Photo“ ein überzeugend detailliertes 3D-Modell eines echten Objekts bauen kann. Die Lehrer*innen konnten dieses Objekt mit einem Cardboard und dem Handy dreidimensional betrachten und eine Anleitung zum selbst Ausprobieren mit nach Hause oder vielmehr, mit in die Schule nehmen. Eine stärkere Digitalisierung des Schulunterrichts scheint in Zukunft unvermeidlich zu sein. Doch dass die Technik dafür schon heute bei fast allen Schülerinnen und Schülern auf den Smart Phones vorhanden ist, muss der lehrenden Generation erst bewusst werden, um davon profitieren zu können. Und auch wenn vereinzelte Teilnehmer*innen der Thematik noch mit Skepsis gegenüberstanden, so zeigten die zahlreiche Anwesenheit und die nicht enden wollende Diskussion das große Interesse der Lehrenden an der Schnittstelle für Kunst, Technologie und Pädagogik.
Text: Melissa Dietzel (Studentin, Studiengang Kunst und Multimedia, LMU München)

Das 3D-Modell des Bamberger Kaisersaals erneut präsentiert

Am 24. September 2018 wurde der neue SuperMUC-NG am Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften durch den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle und den Akademiepräsidenten Prof. Dr. Thomas Höllmann feierlich in Betrieb genommen. Dabei wurde in der CAVE auch das 3D-Modell des Bamberger Kaisersaals vorgeführt, das vom Corpus der barocken Deckenmalerei (CbDD) zusammen mit Bernhard Strackenbrock von der Firma "illustrated architecture" und dem LRZ entwickelt wurde.

Auch in der Ausstellung „Lust der Täuschung“ in der Kunsthalle München, die vom 17. August 2018 bis 13. Januar 2019 gezeigt wurde, war das 3D-Modell des Bamberger Kaisersaals zu besichtigen. Die Ausstellung befasste sich mit optischen Täuschungen, Illusionen und visuellen Raffinessen innerhalb der darstellenden Kunst. Eine Vielzahl an Ausstellungsstücken aus unterschiedlichen Bereichen, wie der Skulptur, der Architektur, des Designs, der Mode und eben der räumlich erfahrbaren Virtual-Reality-Kunst bot dem Betrachter durchdringende Einblicke in die „(Kunst)-Geschichte von Schein und Illusion“. Die illusionistischen Mittel der Augentäuschung in der barocken Deckenmalerei werden erläutert in einem Aufsatz von Projektkoordinatorin PD Dr. Ute Engel im Katalog der Ausstellung.

Akademie Aktuell Nr. 64/2018

Ein weiteres Themenheft der Publikationszeitschrift „Akademie Aktuell” informiert über neue, aktuelle Themen der Wissenschaft. In dem neu erschienenen Heft wird das Thema der virtuellen Realität und Visualisierung thematisiert. Auch das Wissenschaftsprojekt „Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland“ beschäftigt sich mit diesem Thema. So werden die zu behandelnden Wand-und Deckenmalereien nicht nur fotografisch dokumentiert, sondern auch digital veröffentlicht. Dabei ist sowohl die unterschiedliche Aufnahmetechnik und Bildbearbeitung, als auch die Darstellungsweise in zweidimensionaler Form von Bedeutung bei der Präsentation des Bildmaterials. Download

Fotokampagnen

Making of: Die Fotokampagnen für das Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland (CbDD) werden von der Arbeitsstelle des Bildarchiv Foto Marburg - DDK in enger Absprache mit dem Team der Fotografen vor Ort organisiert. Read more